gefördert durch RAG Stiftung
Städtefilter:
  • Alle Städte
  • Alpen
  • Außerhalb vom Ruhrgebiet
  • Bergkamen
  • Bochum
  • Bottrop
  • Bönen
  • Castrop-Rauxel
  • Dinslaken
  • Dorsten
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Fröndenberg
  • Gelsenkirchen
  • Gevelsberg
  • Gladbeck
  • Hagen
  • Hamm
  • Hamminkeln
  • Hattingen
  • Herdecke
  • Herne
  • Herten
  • Holzwickede
  • Hünxe
  • Kamen
  • Lünen
  • Marl
  • Moers
  • Mülheim an der Ruhr
  • Neukirchen-Vluyn
  • Oberhausen
  • Recklinghausen
  • Ruhrgebiet
  • Schwelm
  • Schwerte
  • Selm
  • Unna
  • Waltrop
  • Werne
  • Wesel
  • Witten
  • Xanten
Filter schließen
Dauer: 27. September 2019 - 30. November 2019

SHARP EDGES IN SCULPTURE AND PAINTINGS

GALERIE KABUTH & JUTTA KABUTH M.A.

Dorothea Gelker, Clemens Weiss Gelsenkirchen
Beschreibung

Aktuelle Gemälde der Düsseldorfer Künstlerin Dorothea Gelker, Meisterschülerin des kürzlich verstorbenen Professors Hermann Josef Kuhna, und aktuelle Skulpturen und Objekte des New Yorker Künstlers Clemens Weiss präsentiert die Galerie Jutta Kabuth unter dem Ausstellungstitel: Sharp Edges.

Gelkers Thematik ist seit vielen Jahren Architektur, und insbesondere Stadtansichten New York City, der Skyline Manhattans.
Diese wird von einem erhöhten Betrachter-Standpunkt in der Vielfalt und Dichte ihrer Großstadt-gebäude (ohne Menschen) und ausschnitthaft vergegenwärtigt. Direkt vom unteren Bildrand ausgehend wächst die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten über die Fläche der Leinwand kommend auf. In dicht gedrängten Bildebenen werden hintereinander-, nebengeschachtelt in Frontal-Ansichten die hochgewachsenen Wolken- kratzer Manhattans malerisch komponiert, so dass eine übergreifende, aus Architekturelementen zusammen- gesetzte Netzstruktur entsteht. Nicht die exakte topografische Genauigkeit ist Ziel Gelkers, sondern das Charakteristische, das machtvolle Wesen der Stadt soll vor Augen geführt werden.

Mit der Betonung der Fläche werden die kontrastreich gestalteten Häuserfassaden in kleinteilige, geometrische Muster zerlegt und verwandeln die Skyline Manhattans in einen ornamentalen Fries - in eine unwirkliche, künstliche Landschaft von zugleich malerischer Ästhetik. Derart auf der Leinwand inszeniert, dokumentiert diese übergreifende Netzstruktur den lebendigen Rhythmus der Großstadt, das Zusammenspiel der einzelnen Elemente, von Fenstern, Bögen, Pilastern und Mauern.

Diese New York City-Ansichten faszinieren durch die kompositionelle Anlage des Bildes und die exakte, feine Malweise mit viel Gespür für die Wirkung des Einzelnen innerhalb der Gesamtkomposition, ebenso wie durch die aus vielen Malschichten bestehende Farbigkeit des Gemäldes.

Der in New York lebende Künstler Clemens Weiss, ein international renommierter Künstler, dessen Werke in vielen führenden Museen der Welt, wie im Museum of Modern Art in New York, Puschkin Museum Moskau u.a. sowie eine Installation im Genfer Palast der Vereinten Nationen. zu sehen sind, komponiert aus und mit Glas seine faszinierenden Skulpturen, Objekte und Raum-Installationen. Grob verleimte Glasfragmente setzt er zu Skulpturen und Objekten zusammen, die zumeist einen Inhalt umschließen.

Glas ist sein eigentliches Gestaltungsmaterial, welches Weiss in zweierlei Hinsicht nutzt: zum einen als Hülle, Haut, Fassung, Behälter von Inhalten und zum anderen als bildnerischen Körper selbst.Er setzt die symbolisch übertragbaren Eigenschaften des Materials in Beziehung zu Artefakten unserer Kultur und zum anderen als durchsichtiges, durchscheinendes, transparentes, transluzides, immaterielles, die Einsicht beförderndes Mittel.
Diese so grob verleimten Konstrukte ummanteln Sammlungen von papierenem Informationsmaterial, aber auch von zwei- oder dreidimensionalen Gegenständen. Sie geben dem Inhalt Bedeutung, werten ihn auf, und evozieren Neugierde auf das transparent Verschlossene. Seine Glaskonstruktionen in verschiedensten Größen spielen mit dem Begriff des Gläsernen Menschen und einem Zeitalter, in dem Überwachung ein Produkt dieser Durchleuchtbarkeit ist.

Clemens Weiss ist ein Künstler, der durch die Sprache seiner Werke sich warnend vor den Bedrohungen der Menschheit stellt.
Er hat sich nicht nur bei der UNO einen Namen gemacht, sondern auch als Experte bei der Enquete- Kommission des Deutschen Bundestages für Kunst- und Völkerverständigung.

Bild: © Dorothea Gelker

Adresse

GALERIE KABUTH & JUTTA KABUTH M.A.

Wanner Straße 4

45879 Gelsenkirchen

Öffnungszeiten

Heute geöffnet.

Findet nicht am Montag statt.

SHARP EDGES IN SCULPTURE AND PAINTINGS