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Skulpturen

Ohne Titel

Duisburg

Künstler >

Susanne Windelen

Entstehungsjahr >

1994

Material >

Beton mit Farbpigmenten

Maße >

7 Gussstücke, Länge: 5 – 8 m

PROJEKTBESCHREIBUNG

Susanne Windelen (*1959): Ohne Titel, 1994, Beton mit Farbpigmenten, 7 Gussstücke, Länge: 5 – 8 m, Vinckekanal, Duisburg.

Wie gestrandete Bootskörper liegen  sieben Gussstücke aus Beton auf der befestigten Uferböschung des Vinckekanals in Duisburg-Ruhrort. Die Gussstücke, die zwischen fünf und acht Meter lang sind, bestehen aus Beton, der mit unterschiedlichen Farbpigmenten angereichert ist. Ihre Formgebung und ihr Aufstellungsort an der Uferböschung erinnern an Kajaks, die in einer lockeren Gruppierung  angeordnet sind – zwei der Objekte liegen auf der steilen Uferböschung parallel zum Gewässer, während die fünf anderen in unterschiedlichen Neigungen auf den Kanal hin ausgerichtet sind – scheinbar zufällig angespült liegen die Bootskörper wie Strandgut an der Uferböschung.

Susanne Windelen, die Anfang der 1990er-Jahre das Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium der Stadt Duisburg erhalten hat und heute Professorin für Bildhauerei an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart ist, entwarf die ortsspezifische Plastik im Rahmen des Bildhauersymposions „Binnen – Hafen – Zeit“, das zum 275. Jubiläum des Rhein-Ruhr-Hafens in Duisburg von der Stadt Duisburg und dem Initiativkreis Ruhrgebiet veranstaltet wurde.

Die mehrteilige Plastik wurde durch Vandalismus beschädigt und im Rahmen von Sicherungsmaßnahmen permanent an der Böschung durch Einbetonierung der Rümpfe befestigt. Susanne Windelen steht diesem Eingriff kritisch gegenüber, da der intendierte Moment des „Gestrandetseins“ dadurch konterkariert wird.

Autorin: Katharina Kemper

BILDNACHWEIS

© VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Fotograf: Andreas Ren

BESITZ

Im Besitz der Stadt Duisburg.