gefördert durch RAG Stiftung
Städtefilter:
  • Alle Städte
  • Alpen
  • Außerhalb vom Ruhrgebiet
  • Bergkamen
  • Bochum
  • Bottrop
  • Bönen
  • Castrop-Rauxel
  • Dinslaken
  • Dorsten
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Fröndenberg
  • Gelsenkirchen
  • Gevelsberg
  • Gladbeck
  • Hagen
  • Hamm
  • Hamminkeln
  • Hattingen
  • Herdecke
  • Herne
  • Herten
  • Holzwickede
  • Hünxe
  • Kamen
  • Lünen
  • Marl
  • Moers
  • Mülheim an der Ruhr
  • Neukirchen-Vluyn
  • Oberhausen
  • Recklinghausen
  • Ruhrgebiet
  • Schwelm
  • Schwerte
  • Selm
  • Unna
  • Waltrop
  • Werne
  • Wesel
  • Witten
  • Xanten
Filter schließen
Lichtkunst

Oval Light

Herne

Künstler >

Mischa Kuball

Entstehungsjahr >

1999

Material >

Stahl, Leuchten

Maße >

4000 cm

PROJEKTBESCHREIBUNG

Mischa Kuball (*1959): Oval Light, 1999, Stahl, Leuchten, 41 Stahlmasten in variierenden Höhen von 220 cm bis 1750 cm, Fortbildungsakademie des Innenministeriums, Mont-Cenis-Straße 1, Herne.

Der 1959 in Düsseldorf geborene Künstler Mischa Kuball ist bekannt für seine konzeptionellen Arbeiten mit Licht - oft im Stadtraum. „Es sind alltägliche und sakrale Orte, die Mischa Kuball wählt, museale und transitorische. Es geht um die Symbiose von Kunst und Architektur, um spirituelle Energie und um Kommunikation.“ (Giloy-Hirtz: 1998, S. 3.) Dabei wird für Kuball vor allem das Licht selbst zum kommunikativen Ort, es schafft energetische Räume, verbindet Energien und ordnet sie neu an. (Vgl. Dinkla: 2005, S. 39.) Seine Arbeiten im Ruhrgebiet reagieren auf die Veränderung des Stadtraums, auf die Krise und den Wandel der Region. In Herne, auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Mont Cenis, errichtete Kuball 1999 in diesem Zusammenhang 41 Positionslichter. Zwischen einer ovalen Allee von Pappeln reihen sich die Stahlmasten in variiernder Höhe ein, die an ihrer Spitze blaue Lichtpunkte tragen. Bei Nacht entsteht so der Eindruck von einem schwebenden Lichtband aus einzelnen blauen Punkten. Die ehemalige Zeche Mont Cenis ist heute Sitz der Fortbildungsakademie des Innenministeriums. Gleichzeitig ist auf dem umliegenden Gelände ein Energiepark entstanden, in dem sich zukunftsweisend mit alternativen Energien beschäftigt wird. Die Arbeit Oval Light fungiert in diesem Kontext als leuchtende Landmarke, macht als solche auf den Ort aufmerksam und hilft dabei, die Wahrnehmung der Öffentlichkeit für den Wandel der Region zu sensibilisieren.

Autorin: Linda Klunk

STANDORT

Fortbildungsakademie des Innenministeriums
Mont-Cenis-Straße 1
44627 Herne

BILDNACHWEIS

© VG BILD-KUNST, BONN 2014, Fotograf: Werner J. Hannappel

BESITZ

Im Besitz der Stadt Herne.

LITERATUR

Giloy-Hirtz, Petra: Mischa Kuball. Die Sprache des Lichtes. In: Künstler. Kritisches Lexikon der Gegenwartskunst. Ausgabe 42, Heft 12, 2. Quartal. München 1998.

 

Dinkla, Söke: AKTIVIERENDE INFUSIONEN IN DEN STADTRAUM. Zur Kunst Mischa Kuballs und ihren kunsthistorischen Kontexten. In: FlashBoxOldenburg: Mischa Kuball. ed.: Edith-Ruß-Haus für Medienkunst; Oldenburger Kunstverein, Oldenburg. Isensee, 2005. S. 31-45.

LINKS

Homepage des Künstlers. www.mischakuball.com