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Kunst am Bau

Motive aus dem Ruhrgebiet

Gelsenkirchen

Entstehungsjahr >

1984

Material >

Keramik

Maße >

Ø je 2,50 bzw. 3 m

PROJEKTBESCHREIBUNG

Anemone Schneck-Steidl: Motive aus dem Ruhrgebiet, 1984, Keramik, Ø je 2,50 bzw. 3 m, Heinrich-König-Platz/Neumark, Gelsenkirchen

In der U-Bahn-Station „Heinrich-König-Platz“/“Neumark“ ermöglicht sich auch unterirdisch ein besonderer Blick auf Gelsenkirchen. Hier sind die Motive aus dem Ruhrgebiet in elf kreisrund angelegten Wandkeramiken angebracht. Jede einzelne Arbeit besteht aus farbigen Wandkacheln, die ringsherum von strahlenförmig angelegten Backsteinen eingefasst werden. Die Form lässt  an runde Fenster bzw. Bullaugen denken, durch welche der Betrachter unterschiedliche Elemente der Stadt Gelsenkirchen entdecken kann. So erkennt der Ortskundige das Gebäude des ehemaligen Kaufhauses Overbeck oder eine Ansicht der Zeche Dahlbusch.
(Vgl. http://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kunst_im_oeffentlichen_Raum/Kunst_im_zugaenglichen_Raum/Schneck_Steidl.asp)
Hinzu kommen Motive, die sich im Ruhrgebiet immer wieder auffinden lassen, wie qualmende Schornsteine, Faultürme, Halden, aber auch ein Autobahnkreuz und ein Flusslauf. Die Zusammengehörigkeit der einzelnen Bilder ergibt sich durch ihre einheitliche Gestaltung. So werden die jeweiligen Motive vor allem durch Farbigkeit und Form herausgearbeitet, wobei sich die Plastizität  durch gegeneinander gesetzte Farbfelder ergibt. Blau und Orange sowie Erd- und Grautöne dominieren die Keramiken, in denen sich ein Spiel mit unterschiedlichen Ansichten und Aufsichten präsentiert.

Anemone Schneck-Steidl gewann im Jahr 1983 einen Wettbewerb zur Gestaltung der U-Bahn Station und gemeinsam mit der Keramikern Celine von Eichborn führte sie dann die Motive aus dem Ruhrgebiet aus.
(Vgl. http://www.gelsenkirchen.de/de/Kultur/Kunst_im_oeffentlichen_Raum/Kunst_im_zugaenglichen_Raum/Schneck_Steidl.asp)

Die Kombination der unterschiedlichen Motive greift die Topographie des Ruhrgebietes auf. Die bekannten Ansichten eignen sich besonders für eine U-Bahn-Station, da hier Stationen des täglichen Lebens abgefahren werde, die sich über- und unterirdisch genauso ausschnitthaft präsentieren wie die Keramikbilder.

Autorin: Linda Schmitz

STANDORT

U-Bahnstation
Heinrich-König-Platz
45879 Gelsenkirchen

BILDNACHWEIS

© Anemone Schneck-Steidl, Fotograf: Andreas Ren

BESITZ

Im Besitz der Stadt Gelsenkirchen.