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Skulpturen

Wasserwart

Essen

Künstler >

Rolf Glasmeier

Entstehungsjahr >

1994

Material >

Edelstahl

Maße >

1400 x 250 x 250 cm

PROJEKTBESCHREIBUNG

Rolf Glasmeier (1945-2003): Wasserwart, 1994, Edelstahl, Taustücke, 1400 x 250 x 250 cm, Wasserschutzpolizei, Essen.

Vor dem Gebäude der Wasserschutzpolizei ragt ein Kunstwerk von Rolf Glasmeier aus dem Wasser. Der Wasserwart besteht aus einem langen schmalen Pfeiler, der sich aus dem Wasser heraus in die Luft erstreckt und an dessen Ende zwei Ellipsen aus Metall ansetzen.

Diese wurden jeweils so ineinander geschoben, dass sie nun genau auf ihrer Mittelachse miteinander verbunden sind und sich zu vier Seiten auffächern. Jede Ellipse ist von parallel angelegten, horizontal verlaufenden schmalen Metallstreben durchzogen. Durch die Verschränkung der beiden Ellipsen erscheinen die eigentlich horizontal angelegten Metallstreben wie ein Netz. Da der Betrachter die Installation aus einer Untersicht wahrnimmt, wird dieser Effekt noch verstärkt. Die kleinen blauen Taustücke, die sich scheinbar willkürlich in diesen Streben verfangen haben, sind Teil des Kunstwerks.

Die Konstruktion wirkt dynamisch, als könnte der Wind sich beide Ellipsen um ihre eigene Achse drehen lassen oder als könnten sie sich selbst drehen, auf der Suche nach Radarempfang. Der Wasserwart bezeichnet in diesem Fall nicht den Beruf in einem Wasserwerk, sondern nimmt mit seinem Titel Bezug zur Wasserschutzpolizei und spielt dabei auf einige Funktionen des Berufsalltags an: So lässt sich die funkmastähnliche Struktur darauf beziehen, dass die Kommunikation im Arbeitsalltag der Wasserschutzpolizei über Funk notwendig ist. Eine weitere Deutungsmöglichkeit ergibt sich durch eine Assoziation mit einem Netz oder Kescher. Damit wird die die Tatsache aufgegriffen, dass die Wasserschutzpolizei durch ihre Wartungsarbeiten für Sicherheit auf dem Wasser sorgt, damit dort nichts den Ablauf des Schiffsverkehrs stört.

Der Wasserwart erhebt sich am Ufer über den Kanal und lässt Spielraum für unterschiedliche Deutungen.

Autorin: Linda Schmitz

STANDORT

Ostuferstraße 19
45356 Essen

Eine Besichtigung des Kunstwerks ist nur mit einer Voranmeldung möglich.

BILDNACHWEIS

© Rolf Glasmeier, Fotograf: Andreas Ren

BESITZ

Im Besitz der Stadt Essen.