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Skulpturen

Marlsku

Marl

Entstehungsjahr >

1970-72

Material >

Stahlbeton

Maße >

450 x 272 x 240 cm

PROJEKTBESCHREIBUNG

Werner Graeff (1901-1978): Marlsku.1970-72, Stahlbeton, 450 x 272 x 240 cm, Marl

Werner Graeff, das jüngste Mitglied der De Stijl-Gruppe in den 20er Jahren, wurde 1901 in Wuppertal geboren und verstarb 1978 in Blacksburg, Virginia, in den USA. Zeitlebens war er ein vielseitiger Künstler, der sich auch den damals neuen Techniken Film und Photographie zuwandte und  sogar nach dem Zweiten Weltkrieg eine Kleinkamera konstruierte. Daneben war er aber auch als Maler, Graphiker und Bildhauer tätig und machte sich Gedanken zur künstlerischen Gestaltung der Umwelt, z.B. des Ruhrgebietes, welchem nach seiner Meinung die Farbe fehlte. Seit den 60er Jahren haben andere Künstler diese Ideen verfolgt und versucht, aus dem Ruhrgebiet eine Kulturlandschaft zu machen.

Die Marlsku, d.h. Marl-Skulptur, schuf Werner Graeff für die zweite Ausstellung „Stadt und Skulptur“ im Jahre 1972. Die massige Stahlbetonplastik mit einem Gewicht von etwa 30 Tonnen steigt auf zwei Fundamenten empor, die wie zwei Beine leicht gespreizt auf dem Boden stehen. Auf diesen erhebt sich der geschwungene und trotz seiner Masse leicht und bewegt wirkende Körper der Plastik.

Betrachtet man die Skulptur aus einiger Entfernung, so drängt sich die formale Ähnlichkeit zu einem Förderturm auf, eine Sichtweise, die auch der Künstler bestätigte, denn er wollte mit der Marlsku nicht nur ein Denkmal für die Bergbaustadt Marl, sondern für das gesamte Ruhrgebiet schaffen. So schließt sich mit der Marlsku der Kreis zu seinen frühen Überlegungen zur künstlerischen Gestaltung des Ruhrgebietes.

Autor: Uwe Rüth

STANDORT

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl
Creiler Platz 1
45768 Marl

BILDNACHWEIS

© Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Fotograf: Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

BESITZ

Im Besitz des Skulpturenmuseums Glaskasten, Marl.