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Skulpturen

Der Berg ruft (Bergschaden)

Lünen

Künstler >

Hannes Forster

Entstehungsjahr >

1993

Material >

Ziegelstein

Maße >

270 x 360 cm

PROJEKTBESCHREIBUNG

Hannes Forster (*1955): Der Berg ruft (Bergschaden), 1993, Ziegelstein, 270 x 360 cm, Lünen.

Die untertägige Arbeit im Bergbau bringt als Spätfolge etliche Bergschäden mit sich. Durch Abbau und Aushöhlungen gerät die Erdoberfläche ins Wanken, die davon betroffenen Gebäude werden durch Risse im Mauerwerk beschädigt oder sinken gar in den Boden ein. Auf ein solches Gebäude trifft man auf einem alten Schulhof in Lünen. Hier sieht man das Ziegelsteinmauerwerk eines Hauses, welches in einer extremen Schräglage steht und scheinbar in der Erdoberfläche zu versinken droht. Auf den zweiten Blick fällt auf, dass das vermeintliche Haus gar keines ist. Dach sowie Fenster sind nicht vorhanden und im Vergleich zu den umliegenden Häusern ist es mit den Maßen 270 x 360 cm kaum bewohnbar. Der Künstler Hannes Forster beschäftigt sich in seinem Werk eingehend mit der Verbindung von Kunst und Architektur. Seine urbane Skulptur Der Berg ruft (Bergschaden) nimmt Bezug auf den Bergbau in der Region des Ruhrgebiets mitsamt seinen Folgen und stellt sich der sogenannten Bergbauromantik kritisch entgegen.

Autorin: Nicole Trzeja

STANDORT

Bahnstraße 31
44532 Lünen

BILDNACHWEIS

© VG BILD-KUNST, BONN 2014, Fotograf: kunstgebiet.ruhr

BESITZ

Im Besitz der Stadt Lünen. Ein Geschenk des Fördervereins für Kunst und Kultur, Lünen.

LITERATUR

Hannes Forster: Die archäologische Dimension. In: Markus Stegmann: Architektonische Skulptur im 20. Jahrhundert. Historische Aspekte und Werkstrukturen. Tübingen 1995.

LINKS

Homepage des Künstlers: www.hannes-forster.de