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Skulpturen

Cubecracks

Herne

Künstler >

HD Schrader

Entstehungsjahr >

1995

Material >

Stahl

Maße >

150-750 cm

PROJEKTBESCHREIBUNG

A poet got a cube
and put it on a tube
and when he took it back
his brain tubed with a crack.
Say: who was here the dupe?

Konrad Balder Schäufellen

Die in intensivem Rot gestalteten Cubecracks verteilen sich auf sechs Standorte innerhalb der Stadt Herne. Liegend, stehend, eckig, kantig fallen sie dem Betrachter sofort ins Auge, da sie sich eben nicht unauffällig in den vorhandenen Raum einfügen. Vielmehr geben sie Anstoß dazu, die über die Stadt verteilte Serie mental zusammenzufügen und die Form der jeweiligen Einzelteilte zu begreifen. Gemeinsam ist nämlich allen, dass sie aus der Grundform eines Kubus entstanden sind. Der Künstler HD Schrader hat sich in einem 20 Jahre andauernden Zeichenzyklus intensiv mit Kuben auseinandergesetzt und auf Basis dessen insgesamt 12 Stahlskulpturen für die Städte Herne, Ingolstadt und Lübeck konzipiert, die in den Jahren 1995 und 1996 dort ausgestellt wurden (Vgl. Knorre, Volkmann, Gerkens: 1995, S. 7). Den im Raum befindlichen Skulpturen liegt immer eine  Zeichnung zugrunde, die einen 2,50 x 2,50 x 7,50 m großen Kubus nachbildet, der dann vom Künstler durch diagonale Schnitte aufgeteilt wurde. Jeder daraus entstehende Cubecrack lässt sich daher als Segment eines größeren Raumes bzw. als Teil einer Einheit verstehen. (Vgl. Romain: 1995, S 15 ff.). Intention war es darüber hinaus, die einzelnen Kuben mit einer poetischen Programmatik zu versehen, sodass im Ausstellungskatalog 12 Schriftstücke erschienen sind, die das Gesamtwerk auf eine literarische Ebene heben.

Das Werk verdeutlicht zum einen eine intensive Auseinandersetzung mit der inneren Vielfältigkeit eines seriell produzierbaren Kubus. Zum anderen verweist die segmenthafte Verteilung im städtischen Raum auf eine nie in Gänze greifbare Gegebenheit. Der innerstädtische Raum, der vom Bewohner immer nur in Teilaspekten begriffen werden kann, wird hier in leuchtendem Rot und durch die Teile einer Ganzheit fokussiert.

HD Schrader (*1945): Cubecracks, 1995, 6 Skulpturen an unterschiedlichen Standorten, Stahl, 150-750 cm, Herne.

Autorin: Linda Schmitz

STANDORT

Schlosspark Strünkede
44629 Herne

BILDNACHWEIS

© VG BILD-KUNST, BONN 2014, Fotograf: Ekkehard Reinsch

BESITZ

Im Besitz der Stadt Herne.

LITERATUR

Ausst.-Kat.: Cubecracks. HD Schrader. Städtische Galerie des Emschertalmuseums, Herne, 6.5.-25.6.1995. Flottmanhallen, Herne, 6.5.-2.7.1995. Museum für konkrete Kunst, Ingolstadt, März/April 1996. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck, 23.6.-1.9.1996.

Lothar Romain: „Bruch-Stücke“ als Bau-Teile. In: Ausst.-Kat.: Cubecracks. HD Schrader. Städtische Galerie des Emschertalmuseums, Herne, 6.5.-25.6.1995. Flottmanhallen, Herne, 6.5.-2.7.1995. Museum für konkrete Kunst, Ingolstadt, März/April 1996. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck, 23.6.-1.9.1996. S. 15-22.

LINKS

Homepage des Künstlers: www.hd-schrader.de