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Lichtkunst

Brainwaves

Marl

Künstler >

Jan van Munster

Entstehungsjahr >

2001

Material >

drei Leuchtstoffröhren, blau, geformt

Maße >

Vertikal: ca. 500 x 85 cm, Vertikal: ca. 800 x 85 cm, Horizontal: ca. 85 x 800 cm

PROJEKTBESCHREIBUNG

Jan van Munster (*1939) : Brainwaves, 2001, drei Leuchtstoffröhren, blau, geformt, Vertikal: ca. 500 x 85 cm, Vertikal: ca. 800 x 85 cm, Horizontal: ca. 85 x 800 cm, Parkhaus der Paracelsus-Klinik, Marl.

An zwei Außenwänden des Parkhauses der Paracelsus-Klinik Marl sind drei wellenförmige, blau strahlende Leuchtstoffröhren angebracht, welche im öffentlichen Raum auch als Erkennungszeichen der Klinik fungieren. Es handelt sich dabei um Brainwaves von Jan van Munster. In den Werken von Jan van Munster gibt es keinen Stillstand, alles fließt, strömt, gefriert, magnetisiert, vibriert, tropft oder leuchtet, wie es bei den Brainwaves ebenfalls durch Form und Licht zum Ausdruck kommt (Vgl. Ausst.-Kat. Jan van Munster, 2004, S. 3). Van Munster verwendet als Vorlage für die Brainwaves Ausschnitte seines eigenen medizinischen Messprotokolls des EEGs und überträgt diese in geschwungene Leuchtstoffröhren (Vgl. ebd. S. 11). Hierzu wählte der Künstler jeweils einen bestimmten Abschnitt aus dem Messprotokoll aus, welcher dann in einer speziell angefertigten Leuchtstoffröhre verwirklicht wurde. Die Brainwaves bilden somit maßstabsgerecht in sich zusammenhängende Einheiten aus diesem Messprotokoll. Da es sich aber lediglich um einen kurzen Ausschnitt handelt, ist dessen Bedeutung im medizinischen Sinne nur noch schwer zu deuten. Das Protokollbuch des Arztes wird zum Skizzenbuch des Künstlers (vgl. Pelser, 2001, S. 287). Jan van Munster verleiht der eigenen, schöpferischen Energie bildnerisch/energetisch Ausdruck und bietet trotzdem eine gewisse Allgemeingültigkeit (Vgl. Ausst.-Kat. Jan van Munster, 2004, S. 11). Es wird nicht nur visuell der Eindruck von Energie durch Licht vermittelt, sondern vor allem der eigentlich nicht sichtbare Energiefluss im Menschen. Physikalische und künstlerische Energie vereinigen sich in den Brainwaves zu einer Einheit (Vgl. Pelser: 2001, S. 287). Es handelt sich bei dieser Variation seiner Ich-Studien um den bisher exaktesten Versuch, die eigene Energie in künstlerische Form zu bringen (Vgl. ebd. S. 288).

Autorin: Christa Appel

STANDORT

Paracelsus-Klinik Marl
Lipper Weg 11
45770 Marl

BILDNACHWEIS

© VG BILD-KUNST, BONN 2014, Fotograf: Andreas Ren Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

BESITZ

Skulpturenmuseum Glaskasten Marl / Paracelsus-Klinik.

LITERATUR

Ausst.-Kat.: Jan van Munster. Die Energie des Bildhauers, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen 2004.

Pelser, Lisette: Jan van Munster. Die Energie des Bildhauers - The EnergyoftheSculptor – De Energie van de Beeldhouwer, München 2001.

LINKS

Homepage des Künstlers: http://www.janvanmunster.nl/de