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Kunst am Bau

Lichtinstallation

Hagen

Künstler >

Harald Fuchs

Entstehungsjahr >

1998

Material >

Fotos, Großdias, Glasplatten

Maße >

322 x 600 x 50 cm

PROJEKTBESCHREIBUNG

Harald Fuchs: Lichtinstallation, 1998, 322 x 600 x 50 cm, Fotos, Großbilddias, Glasplatten, Kunst am Bau in einem Gebäude der Fernuniversität Hagen, Universitätsstr. 47.

Im Eingangsbereich eines der Gebäude der Fernuniversität Hagen befindet sich Harald Fuchs‘ Lichtinstallation von 1998. Das Werk besteht aus fünf in Glasplatten eingearbeiteten farbigen und von hinten beleuchteten Großbilddias. Die Glasplatten sind auf Schienen montiert, wodurch sich im Verschieben der Platten immer wieder neue Überlappungen und Farbkontraste ergeben können.

Fuchs nutzt in dieser Lichtinstallation vergrößerte und verfremdete Mikroskopbilder. Das Œuvre des Künstlers zeichnet sich durch die Befragung von Wahrnehmungsmechanismen und -modi aus, die sich gleichermaßen in den Bereichen von Wissenschaft und Natur verorten lassen. In der Hagener Lichtinstallation schafft Fuchs eine ästhetische Symbiose dieser grundlegenden Schwerpunkte von Wissenschaft und Natur: Die Großbilddias lassen trotz ihrer farblichen und gestalterischen Verfremdung Assoziationen zu organisch-biologischen Formen, etwa Bakterien, Insekten und menschlichen Fragmenten, zu, wie sie nur über mikroskopische Aufnahmen erfahrbar sind. Fuchs kombiniert dadurch wissenschaftliche Untersuchungsmethodik mit Naturphänomenen und dem Menschen als verbindendem Glied zwischen Natur und Wissenschaft und kreiert dadurch ein wandelbares Kunstwerk.

Darüber hinaus stellt dessen Standort eine Besonderheit des Kunstwerks dar: 1998 im Eingangsbereich des Staatlichen Umweltamts der Bezirksregierung Arnsberg installiert, hat dieses Gebäude mittlerweile einen Neubezug durch die Fernuniversität Hagen erfahren. Damit wurde der ehemals stärkere Bezug zur Natur im ehemaligen Umweltamt durch die erfolgte örtliche Umwidmung mit einem besonderen Schwerpunkt auf Forschung und Wissenschaft versehen. Dieser neue Kontext der Lichtinstallation findet ein Echo in der immer wieder neu zusammenstellbaren Konstellation der Glasplatten, die Natur und Wissenschaft miteinander verbinden.

Autorin: Nina Heindl

STANDORT

Universitätsstraße 47
58097 Hagen

BILDNACHWEIS

© VG BILD-KUNST, Bonn 2014, Fotograf: Harald Fuchs

BESITZ

Im Besitz der Fernuniversität, Hagen.

LITERATUR

ERES-Stiftung [Hrsg.]: Harald Fuchs. Tanz durch den Morpho-Raum. Berlin/Heidelberg 2010.

Ausst.-Kat. Harald Fuchs. Das Paradoxe von Schrödingers Katze (oder wie wäscht man sein Geschirr mit schmutzigem Spülwasser ...), Museum Schloss Moyland. Kleve 2007.

Ausst.-Kat. Harald Fuchs: Perforierte Parallelwelten / Perforated Parallel Worlds, Museum Morsbroich Leverkusen. Köln 2003.

Ausst.-Kat. Harald Fuchs. Heimspiel, REHAU-Art Kunsthalle. Rehau 2003.

Ausst.-Kat. Harald Fuchs. Atomare Kratzer auf der Stirn der Madonna, DASA-Galerie. Dortmund 2002.

LINKS

Homepage des Künstlers: www.haraldfuchs.com