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Malerei Plastik

Werner Graeff (*1901 - ✝1978)

Geburtsort >

Wuppertal-Sonnborn

Werner Graeff

KURZ-BIOGRAPHIE

1901 geboren in Wuppertal-Sonnborn

1921 Bauhaus in Weimar / Kurs bei Theo van Doesburg

1922-31 Mitglied der Gruppe „De Stijl“ / neben konstruktiven Arbeiten Entwicklungen von Partituren für abstrakte Filme und eine internationale Verkehrszeichensprache

1922-23 Gast bei Ausstellungen der Novembergruppe in Berlin

1922 Gründung der Zeitschrift „G“ mit Hans Richter, gleichzeitig Entwürfe für Autokarosserien und Motorräder, die jedoch nie ausgeführt werden

1925-33 Mitglied des Deutschen Werkbundes

1926-27 Propaganda- und Pressechef der Ausstellung „Am Weißenhof“ in Stuttgart. Über diese Ausstellung veröffentlichte er im Auftrag des Werkbundes die Publikationen „Bau und Wohnen“ und „Innenräume“. Zuwendung zum Film und Verfassen von Manuskripten für avantgardistische Filme

1931-33 Dozent für Fotografie an der Reimann-Schule, Berlin

1934 Emigration über Spanien in die Schweiz

1940-45 Leiter einer Fotoschule in Locarno 

1950 nach kurzem Aufenthalt in Paris Rückkehr nach Deutschland

1951 Berufung als Dozent an die Folkwangschule, Essen

1952 Entwicklung des Programms „Über die farbige Gestaltung des Ruhrgebiets"

1957-58 Generalsekretär des Internationalen Kongresses für Formgebung

1959 Beendigung der Lehrtätigkeit / Beschäftigung mit Malerei

1959 Mitglied des deutschen Werkbundes

Ab 1960 ist er ganz als freischaffender Künstler tätig

1970 Umzug von Essen nach Mülheim an der Ruhr

1978 Werner Graeff stirbt in Blacksburg/Virginia

2009 Nachlass des Künstlers geht an das Museum Wiesbaden

STUDIUM

1921 Bauhaus in Weimar, Schüler von Johannes Itten und Oskar Schlemmer

1924/25 Beginn des Studiums an der Technischen Hochschule Charlottenburg

MEILENSTEINE

1976 Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft

AUSSTELLUNGEN

Posthume Ausstellungen

2011 Das Bauhaus und danach. Werner Graeff und die Nachkriegsmoderne, Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr

2010 Theo van Doesburg and the International Avant-Garde, Tate Modern, London, England

2010 Es kommt der neue Ingenieur. Werner Graeff und Max Burchartz am Bauhaus, Meisterhaus Kandinsky/Klee der Stadt Dessau

2010 Werner Graeff, Museum Wiesbaden

2009 Industrial Land Art. 50 Jahre künstlerische Gestaltung des Ruhrlandes, Kunstmuseum Ahlen, Kunstvereins Ahlen, Künstlerzeche „Unser Fritz“, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl

2009 De Stijl. The European Sequel. Art, design and architecture 1917-1931, Stedelijk Museum De Lakenha, l Leiden (Holland)

Ausstellungen

1956 Werner Graeff, Kunstkabinett Neuburger, Duisburg

1956 Kunst an der Ruhr, Essen, Gruga-Park, Juli 1956

1954 Ruhrländischer Künstlerbund, Gruga-Park, Essen

1954 Essener Künstler, Folkwang-Museum, Essen

1923 G-Gruppe, Galerie Linné und Ziegert, Bremen, Oktober/November 1923

1923 De Stiyl, Galerie de l'Effart, Paris

1922 Große Berliner Kunstausstellung, Abteilung „Novembergruppe", Berlin 1923 Große Berliner Kunstausstellung, Abteilung „Novembergruppe", Berlin

Seit 1922 Beteiligung an Gruppenausstellungen in Europa und Amerika

1920 Künstlergruppe „Die Woge", Kunstverein, Göttingen

BILDNACHWEIS

© Ursula Graeff-Hirsch

LITERATUR

Reese, Beate [Hrsg.] : Das Bauhaus und danach. Werner Graeff und die Nachkriegsmoderne. Köln, 2011

Kemp, Klaus : Begegnungen mit Werner Graeffs Bilderwelt. 2007. In: Konstruktion und Formerlebnis, 48-57

Matheson, John [Hrsg.]: Werner Graeff: Bauhausschüler, Zeichner, Grafiker, Filmpionier, Fotograf, Gestalter, Autor, Organisator, Buchgestalter, Typograf, Emigrant, Erfinder, Konstrukteur, Lehrer, Maler, Bildhauer. Meilen [u.a.] 2001.

Honisch, Dieter [Hrsg.]: Werner Graeff. Das druckgrafische Werk, 1918 - 1972. Essen, 1973

Werner Graeff [Hrsg.]: Willi Baumeister. Stuttgart 1927

Werner Graeff [Hrsg.]: Bau und Wohnung. Die Bauten der Weißenhofsiedlung in Stuttgart errichtet 1927 nach Vorschlägen des Deutschen Werkbundes im Auftrag der Stadt Stuttgart und im Rahmen der Werkbundausstellung „Die Wohnung". Mit einem Vorwort von Mies van der Rohe. Stuttgart 1927 (Werkbundbücher 1)

Werner Graeff: Farbige Ruhrlandgestaltung. In: Ruhrländischer Künstlerbund, Essen 1952

Werner Graeff: Ruhrlandgestaltung. Zunächst unveröffentlicht, 1978. In: „Werner Graeff. Ein Pionier der Zwanziger Jahre". Marl 1980

Für das Neue. In: „De Stijl" (Leiden), Jg. V, Nr. 5, 1922

De nieuwe Ingenieur en marche. In: „De Stijl" (Leiden), Jg. VI, Nr. 3/4, 1923

Vergnüglicher Überfluß durch Neue Technik. In: „Ma" (Wien), Jg. VIII, Nr. 5-6, 1923

Anmerkungen zur Filmpartitur Komp. II/22. In: „De Stijl" (Leiden), Jg. VI, Nr. 5, 1923