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Grafik Malerei Plastik

Otmar Alt (*1940)

Hamm

Geburtsort >

Wernigerode, Deutschland

Otmar Alt

KURZ-BIOGRAPHIE

Otmar Alt, geboren 1940 in Wernigerode, absolviert zunächst eine Lehre als Dekorateur und Plakatmaler, bevor er von 1960 bis 1966 an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin studiert. Während seines Studiums setzt er sich, dem Geist der Zeit entsprechend, zunächst mit der Auflösung von Form und Fläche auseinander. Er löst sich aber schließlich von den informellen Einflüssen, um seine eigene Bildsprache zu entwickeln. Leuchtende Farbflächen verwebt er darin zu erzählerischen, puzzleartigen Kompositionen.

Obwohl sich Otmar Alt gegen allgemeine Erwartungen stellt, ist er bereits in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre mit ersten Ausstellungen sehr erfolgreich.

Stets experimentierfreudig und auf der Suche nach neuen Objekten und Werken beschränkt sich Otmar Alt in seinem Schaffen nicht nur auf die Malerei und Grafik. Die plastische Arbeit nimmt einen wichtigen Teil seines Schaffens ein. 1969 entstehen erste Bronzen und in den folgenden Jahren überschreitet er immer wieder die Grenzen der verschiedenen Gattungen der bildenden Kunst und fertigt Skulpturen in Glas, Holz, Metall, Keramik und Kunststoff. Immer wieder dringt er auch in die Randbereiche der künstlerischen Arbeit vor und veredelt die verschiedensten Gegenstände aus dem Alltagsleben. So gestaltet er u.a. Trinkgläser, Geschirr und Möbel, Fassaden oder Kinderspielzeug. Weiterhin entstehen Entwürfe für die Ausstattung von Theaterstücken, Bühnenbilder und Kostüme.

In den 1970er Jahren findet Otmar Alt seine neue Heimat im Ruhrgebiet. In Hamm-Norddinker bezieht er einen Teil eines alten Bauernhofes wo er bis heute mit seiner zweiten Ehefrau lebt. Auf dem angrenzenden Gelände entsteht Anfang der 90er Jahre auch die Otmar Alt Stiftung, die im Jahre 1996 eröffnet wird und sich seitdem der Förderung junger Künstler und Künstlerinnen und der Erhaltung des Lebenswerkes von Herrn Alt widmet.

STUDIUM

1960 – 1966 Hochschule für Bildende Künste zu Berlin

MEILENSTEINE

2017 Die Otmar Alt Stiftung feiert ihr 25-jähriges Jubiläum mit vielen Veranstaltungen und Ausstellungen

2015 Die Otmar Alt Bibel erscheint

2005 Verleihung des „Steiger Awards“ für besondere Verdienste im Bereich der Bildenden Kunst

1996 Feierliche Eröffnung der Otmar Alt Stiftung, die u.a. junge Künstler/ Künstlerinnen durch die Vergabe von Stipendien fördert

1994  Vergabe der Ehrenbezeichnung „Bürger des Ruhrgebietes“

1967 Franz-Roh-Preis

AUSSTELLUNGEN

2017 Otmar Alt – Die neuen Bilder, Restaurant Haus Gummersbach, Essen

2017 Kunst braucht Freiheit – Omar Alt zum 75sten, Stadtmuseum Oldenburg

2013 Ausstellung in der Rudifredlinkegalerie in Münster sowie im Porzellanmuseum Porzellanikon Selb

2013 „Otmar Alt - Rückblick und Ausblick“, Schloss Cappenberg in Selm

2012 Retrospektive „Farbwelten“ in Braunschweig

2009 „Otmar Alt - das Gesamtwerk“, Rheingoldhalle Mainz

2009 „Der Rabe im Zentrum der Weltgeschichte“, Weltkulturerbe Völklinger Hütte

1994 Große Werkschau im Von der Heydt- Museum in Wuppertal

1988 Retrospektive Ausstellung in der Kunsthalle Bremen

1977 Düsseldorfer Kunstverein

1967 Verschiedene Ausstellungen in der Bundesrepublik Deutschland. Galerieverträge mit Max Weitzenhoffer, New York und der Galerie Thomas, München

1966 Erste Einzelausstellung in der Galerie Werner und Katz am Kurfürstendamm in Berlin

BILDNACHWEIS

© Otmar Alt Stiftung

Porträt: Hans Blossey, Hamm
Werke: Thomas Kersten, Unna

LITERATUR

Alt, Otmar: Vom Hahn und der Perle. Die Fabeln Luthers deutsch- englisch. Bielefeld 2013

Hengstenberg, Thomas: Otmar Alt. Rückblick und Ausblick (Ausst. Kat. Schloss Cappenberg 08.   Dezember 2013 bis 23. März 2014). Bönen 2013

Kettler, Hartmut (Hrsg.): Otmar Alt (Edition Schöne Bücher). Bönen 2014

Kapp, Volker (Hrsg.): Otmar Alt. Glasgrotesken. Hamm 1990

Otmar Alt Stiftung (Hrsg.): Otmar Alt- Zeichensetzer unserer Zeit. Eine bebilderte Biografie. Hamm 2010