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Zeichnung / Collagen / Installation

Barbara Meisner (*1964)

Düsseldorf

Geburtsort >

Marl

Portrait Barbara Meisner

KURZ-BIOGRAPHIE

1964 als Bergmannstochter im Ruhrgebiet geboren

An der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule für Gestaltung in Nürnberg lernte sie vier Jahre lang, was Werbe­grafik und nicht Kunst ist. 1988 Diplom Kommunikations-Design mit 1+.

Ab 1990 Studium der zeitgenössischen Kunst an der villa arson in Nizza > Skulptur, Video, Drucktechnik, Kunstgeschichte und Philosophie. Abschluß Diplom mit Glückwünschen.

Während meiner Zeit in Nizza arbeitete ich als Babysitter in Monaco (Multi­tasking­kompetenz), temporäre Haushälterin für einen Bäcker (Haus- und betriebs­wirt­schaftliche Kompetenz), als Grafikerin in einer Werbeagentur in Cannes für die Filmfestspiele (Glamourkompetenz) und malte für einen Kinowerbefilm in den Filmstudios La Victorinne, Nice einen 30 Meter langen Sonnenuntergang (Emotionale Kompetenz).

Seit 1997 Buchgestaltung für einen Kölner Verlag, der die Kirchenzeitung verlegt (Kompetenz in Spiritualität und Transzendenz).

1993 bis 1997 öffentliche Führungen auf der art cologne sowie Mitarbeit im Kölnischen Kunstverein unter Udo Kittelmann.

1993 temporäre Übersetzerin für Elaine Sturtevant und Martin Kippen­berger, 1994 für Erwin Wurm. Bis heute Seminare, Vorträge und Workshops im Bereich Kunst, Psychotherapie, Gesundheit und Bewegung.

Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. 1998 Förderpreis für bildende Kunst der Stadt Düsseldorf.

 

STUDIUM

1988    Diplom Kommunikationsdesign an der FH für Gestaltung in Nürnberg

1993    Diplôme National Supérieur d’Expression Plastique, Option Art / Félicitation du Jury

AUSSTELLUNGEN

1994    „Blast 4 Bioinformatics“, Projektbeteiligung: X-ART FOUNDATION/New York und Kölnischer Kunstverein

2000    „Gedankentransportmaschine“, Galerie Frank Schlag, Düsseldorf

2002    „Von Marl aus II“, Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl

2004    „Rituale der Zukunft“, Lothringer 13, München

2005    „Himmlisches“, Neue Residenz, Passau

2008    „Berge im Bunker“, Privatbunker in Dortmund-Hörde

2015    „Kriegsenkel 1964“, Atelierhaus Hansastraße Neuss

2017    „Befragung der Stille“, Maxhaus Düsseldorf

BILDNACHWEIS

© Barbara Meisner (ausgenommen Portrait und Ruhrgebietscollage)

Portrait Barbara Meisner (Foto: ©Werksfotograf Bergwerk Auguste Victoria, Marl, 1995)

Beispielarbeiten:

„Berge im Bunker“
Installation in fünf stollenähnlichen Räumen eines Privatbunkers in Dortmund-Hörde, 2008
 

„Ruhrgebietscollage“

Collage 400 x 240 cm, 2007. Fotografien, Postkarten übermalt mit Graphit, Acrylfarbe, Schelllack, Goldfarbe, Blattgold, Lackfarbe, Zitate aus dem Buch „Gebrauchsanweisung für das Ruhrgebiet“ von Perik Hillenbach (Foto: ©Derhank)

 

„Blutberge“

Collagenserie auf altem Schullheftpapier, Fotos, Lack und Graphit, je 15 x 20 cm, 2007

„Kriegstrauma / Trauerverbindung / Blutberg / Rotes Bewußtseinstor / Schmerzbrücke / Vergangenheit – in Stollen vergraben / Garten der Kindheit / Erinnerungsflöze – Blutgebirge“

 

„Die Gelbe Frau Untertage“

Graphit, Schellack, Abdruck auf Löschpapier, 20 x 28 cm, 2015

 

„Das Nervensystem von Mutter Erde“

Graphit, Rötel, Kernöl, Schellack, 26,3 x 21,5 cm, 2017

 

„Hunt im Wald / Heilberg – Heilstollen“

Graphit, Kernöl auf Papier, 29,7 x 21 cm

 

"Wunderbaum-Maschine" 1995

Wunderbaum (Holz, Filz h= 180 cm), Gummihandschuhe, türkisfarben, Latexherz (Ballblase), Kolbenzylinder zum Lufterzeugen, Frequenzumrichter zum Einstellen der "Atemgeschwindigkeit", ca. 400 kg Anthrazitkohle

 

 

 

LITERATUR

2003    Kunstforum International Band 164 / „Die spirituelle Dimension“