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Grafik Malerei Plastik

Conrad Felixmüller (*1897 - ✝1977)

Geburtsort >

Dresden

Conrad Felixmüller

KURZ-BIOGRAPHIE

1897 wird Konrad Felix Müller in Dresden geboren. Später nennt er sich Conrad Felixmüller.

1911 Besuch der Kunstgewerbeschule in Dresden

1915 nachdem Felixmüller die Akademie verlässt, ist er als freischaffender Künstler in Dresden tätig.

1917 verweigert er den Militärdienst und wird als Krankenwärter zwangsverpflichtet

1918 heiratet er Londa Freiin von Berg. Der erste Sohn Luca wird geboren. Die Familie siedelte nach Klotzsche bei Dresden über. Im November des Jahres findet die erste Ausstellung im Graphischen Kabinett von Hans Koch in Düsseldorf statt.

1919 Mitbegründer der Gruppe Sezession Gruppe 1919 mit Peter August Böckstiegel, Otto Lange und Constantin von Mitschke-Collande u.a.

1920 erhält er den Sächsischen Staatspreis. Das zweijährige Romstipendium des Sächsischen Staatspreises schlägt Felixmüller aus und zieht es vor, seinen Studienaufenthalt ins Ruhrgebiet zu verlegen. Dort setzt er sich in Grafiken, Gemälden und Zeichnungen intensiv mit dem Leben und der harten Arbeit der Bergleute im Ruhrgebiet auseinander. In den Jahren von 1920 bis 1922 entsteht ein breiter Zyklus ausdrucksstarker Werke über das Leben der Bergleute.

1931 Umzug nach Dresden

1937 Aufnahme in den Verein Berliner Künstler; er erhält den Ehrenpreis des Vereins für das Gemälde Clarinettenspieler Luca und Titus. Nach einem Hetzartikel in der Zeitschrift der SA-Mann, wird Felixmüller die Mitgliedschaft entzogen. Vier Werke Felixmüllers werden in der NS-Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt und rund 150 seiner Arbeiten werden aus den Museen beschlagnahmt. Seine expressionistischen Arbeiten werden im Winter in der Ausstellung „Bolschewismus ohne Maske“ im Reichtagsgebäude in Berlin weiteren Diffamierungen ausgesetzt.

1938 Vortragsreise durch Norwegen. Seine beiden Söhne Titus und Luca werden in den Militärdienst eingezogen.

1941 Felixmüller verlegt den Wohnsitz nach Damsdorf

1944 wird seine Berliner Wohnung von Bombenangriffen zerstört. Umzug nach Tautenhain, dort lebt er bis 1961 mit seiner Frau.

1945 von April bis Juli ist Felixmüller in sowjetischer Gefangenschaft; kehrt dann nach Tautenhain zurück

1949 Professor an der Pädagogischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg für freies Malen und Zeichnen

1950 Mitglied des neu gegründeten Verbands Bildender Künstler Deutschlands

1961 Umzug nach Berlin-Köpenick

1967 Umzug nach Berlin-West

1977 stirbt Conrad Felixmüller in Berlin.

STUDIUM

1912−14 Studium an der Königlichen Kunstakademie Dresden bei Prof. Carl Bantzer, Meisterschüler von Carl Bantzer

MEILENSTEINE

1931 Sächsischer Staatspreis für Malerei

1928 Großer Preis für Malerei des Sächsischen Kunstvereins

1920 Sächsischer Staatspreis (Rompreis)

BILDNACHWEIS

© VG BILD KUNST, Bonn 2014

Porträt: SLUB Dresden/Deutsche Fotothek, Renate & Roger Rössing

LITERATUR

Ingrid Mössinger/Thomas Bauer-Friedrich [Hrsg.]: Conrad Felixmüller. Zwischen Kunst und Politik. Köln 2012.

Heinz Spielmann [Hrsg.]: Conrad Felixmüller. Monographie und Werkverzeichnis der Gemälde. Köln 1996.