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Grafik Malerei

Christian Rohlfs (*1849 - ✝1938)

Geburtsort >

Groß Niendorf

Christian Rohlfs

KURZ-BIOGRAPHIE

1864 zieht er sich eine schwere Beinverletzung beim Sturz von einem Baum zu, während seiner Genesungszeit beginnt er zu zeichnen

Ab 1866 besucht Rohlfs das Realgymnasium in Segeberg

1870 Auf Empfehlung von Theodor Storm lernt Rohlfs in Berlin den Maler und Kunstschriftsteller Ludwig Pietsch kennen. Dieser empfiehlt ihn für die Großherzogliche Kunstschule in Weimar.

1873 wird ihm aufgrund einer Beinerkrankung ein Bein amputiert

1874 nimmt er sein Studium wieder auf und wendet sich der realistischen Landschaftmalerei zu

Ab 1884 ist er als freier Künstler in Weimar tätig und ist vor allem dem Impressionismus zugewandt

1901 Über Henry van de Velde lernt er Karl Ernst Osthaus (1874-1921) kennen, einer der bedeutendsten Kunstsammler und Gründer des Folkwangmuseums, der ihn nach Hagen einlädt, um dort die geplante Folkwangschule zu leiten

Ab 1905 lernt Rohlfs Emil Nolde kennen und wendet sich einem expressionistischen Malstil zu. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus.

1907 Mitglied des Sonderbundes westdeutscher Kunstfreunde und Künstler

1911 Mitglied der Neuen Secession

1914 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin; Mitglied der Freien Secession

Ab 1927 regelmäßige Aufenthalte in Ascona

1929 zum 80. Geburtstag des Künstlers wird das Christian-Rohlfs-Museum in Hagen gegründet

1937 mit Machtergreifung der Nationalsozialisten wird Rohlfs als Mitglied der Preußischen Akademie der Künste ausgeschlossen; 412 seiner Arbeiten werden von den Nazi als entartete Kunst deklariert und aus Museen entfernt

1938 stirbt Rohlfs in seinem Atelier in Hagen

STUDIUM

Ab 1870 Studium der Genre-, Figuren- und Aktmalerei an der Großherzoglichen Kunstschule in Weimar

MEILENSTEINE

1929 zu Ehren des 80. Geburtstags des Künstlers wird das Christian-Rohlfs-Museum in Hagen gegründet

1919 Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie

AUSSTELLUNGEN

2013 Christian Rohlfs – Magie der Farben, Ernst-Barlach-Museum Wedel

2012/2013 Überwältigend kühn. Der ganze Rohlfs in Kiel, Kunsthalle zu Kiel

2011 Christian Rohlfs – Musik der Farben, Schloss Achberg (= Sammlung Osthaus Museum)

2010/2011 Christian Rohlfs, Musik der Farben, Sinclair-Haus, Bad Homburg (= Sammlung Osthaus Museum)

2009 Christian Rohlfs – Musik der Farben, Osthaus Museum Hagen

2009 Christian Rohlfs, Villa Wessel, Iserlohn

BILDNACHWEIS

© Osthaus Museum Hagen

LITERATUR

Anette Hüsch, Annette Weisner und Peter Thurmann [Hrsg.]: Überwältigend kühn: Der ganze Rohlfs in Kiel. Hirmer, München 2012.

Birgit Schulte [Hrsg.]: Christian Rohlfs, Musik der Farben: Sammlungskatalog der Werke im Osthaus Museum Hagen. Hagen 2009.

Paul Vogt: Rohlfs, Christian Friedrich. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 21, Duncker & Humblot, Berlin 2003. S. 769f.

Vera Losse: Rohlfs, Christian. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 8, Bautz, Herzberg 1994, Sp. 573–577.

Paul Vogt [Hrsg.]: Christian Rohlfs: Oeuvre-Katalog der Gemälde. Recklinghausen 1978.

Paul Vogt: Christian Rohlfs: Aquarelle und Wassertempera. Recklinghausen 1988.