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Fotografie

Albert Renger-Patzsch (*1897 - ✝1966)

Geburtsort >

Würzburg

Ein Portrait des Künstlers Albert Renger-Patzsch

KURZ-BIOGRAPHIE

1909-1916 es entstehen die ersten Fotografien, Renger-Patsch besucht das Gymnasium zum Heiligen Kreuz in Dresden und schließt dort mit dem Abitur ab.

1916-1918 Militärdienst während des Ersten Weltkriegs.

1919-22 er studiert einige Semester an der Technischen Hochschule Dresden Chemie, bricht jedoch das Studium ab. Er geht nach Hagen und übernimmt dort die Leitung der fotografischen Abteilung des Folkwang Verlages. Er fotografiert für Ernst Fuhrmanns Schriftenreihe Kulturen der Erde.

1922 er zieht nach Darmstadt, wo inzwischen Ernst Fuhrmann tätig ist und der Folkwang-Verlag ansässig ist, der sich nun Auriga-Verlag nennt.

1925 er ist als freischaffender Fotograf in Bad Harzburg tätig. Seine erste Publikation „Das Chorgestühl von Kappenberg“ erscheint und er wird Mitglied des Werkbundes.

1927 erste Einzelausstellung findet im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Lübeck statt.

1928 wird der Bildband „Die Welt ist schön“ im Kurt Wolff Verlag veröffentlicht. Einzelausstellungen finden im Graphischen Kabinett in München und im Kunstgewerbemuseum Zürich statt. Er zieht nach Essen und lebt dort in der Margarethenhöhe.

1929-33 entstehen Fotografien von Industrie- und Stadtlandschaften des Ruhrgebiets. Das Museum Folkwang stellt ihm Arbeitsräume und ein Labor zur Verfügung. Zweisemstriger Lehrauftrag an der Folkwangschule als Leiter der Fachabteilung „Bildmäßige Photographie“.

1933-1944 er übernimmt zahlreiche Auftragsarbeiten für Verlage, Industrie und Architekten.

1944 bei einem Bombenangriff in Essen wird ein Teil seines Archivs im Museum Folkwang zerstört. Er zieht nach Wamel am Möhnesee.

1944-1951 er widmet sich der Landschafts- und Architekturphotographie und arbeitet mit Architekten zusammen.

1952-1965 er veröffentlicht Bildbände.

1966 stirbt Renger-Patsch in Wamel.

STUDIUM

1919-22 studiert einige Semester an der Technischen Hochschule Dresden Chemie, bricht jedoch das Studium ab

MEILENSTEINE

1965 Staatspreis für das Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen

1960 Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie

1957 David-Octavius-Hill-Medaille

Seit 1991 wird von der Stiftung Dietrich Oppenberg in Verbindung mit der Fotografischen Sammlung im Museum Folkwang (Essen) der nach ihm benannte europäische Fotobuchpreis, der Albert Renger-Patzsch-Preis, vergeben.

AUSSTELLUNGEN

1928 Einzelausstellung, Graphisches Kabinett in München

1928 Einzelausstellung, Kunstgewerbemuseum Zürich

1927 Einzelausstellung, Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, Lübeck

1966 Albert Renger-Patzsch. Der Fotograf der Dinge, Ruhrland- und Heimatmuseum, Essen

1996 Albert Renger-Patzsch. Das Spätwerk. Bäume. Landschaften. Gestein., Kunstmuseum, Bonn

BILDNACHWEIS

© VG BILD-KUNST, Bonn 2015

Fotos:
Porträt: Sabine Renger-Patzsch

LITERATUR

Ann und Jürgen Wilde [Hrsg.]: Albert Renger-Patzsch. Ruhrgebiet-Landschaften 1927-1935. Texte von Dieter Thoma, Ann und Jürgen Wilde. Köln 1982.

Ausst.-Kat. Albert Renger-Patzsch. Das Spätwerk. Bäume. Landschaften. Gestein. Kunstmuseum vom 29. März bis 16. Juni 1996. Bonn 1996.

Ausst.-Kat. Albert Renger-Patzsch. Der Fotograf der Dinge Ruhrland- und Heimatmuseum, Essen, 21. Dezember 1966 bis 22. Januar 1967. Bibliographie und Text von Fritz Kempe. Essen 1966.

Kurt Wilhelm Kästner [Hrsg.]: Das Münster in Essen. 82 Photographien von Albert Renger-Patzsch. Essen 1929.

Rudolf Schwarz [Hrsg.]: Wegweisung der Technik. Aufnahmen von Albert Renger-Patzsch. Aachener Werkbücher Band 1. Aachen 1928.

Carl Georg Heise [Hrsg.]: Die Welt ist schön. Einhundert Photographische Aufnahmen von Albert Renger-Patzsch. München 1928.

Ernst Fuhrmann [Hrsg.]: Das Chorgestühl von Kappenberg. Aufnahmen von Albert Renger-Patzsch (Eine Buchfolge, Band 1). Berlin 1925