gefördert durch RAG Stiftung
Städtefilter:
  • Alle Städte
  • Alpen
  • Außerhalb vom Ruhrgebiet
  • Bergkamen
  • Bochum
  • Bottrop
  • Bönen
  • Castrop-Rauxel
  • Dinslaken
  • Dorsten
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Fröndenberg
  • Gelsenkirchen
  • Gevelsberg
  • Gladbeck
  • Hagen
  • Hamm
  • Hamminkeln
  • Hattingen
  • Herdecke
  • Herne
  • Herten
  • Holzwickede
  • Hünxe
  • Kamen
  • Lünen
  • Marl
  • Moers
  • Mülheim an der Ruhr
  • Neukirchen-Vluyn
  • Oberhausen
  • Recklinghausen
  • Ruhrgebiet
  • Schwelm
  • Schwerte
  • Selm
  • Unna
  • Waltrop
  • Werne
  • Wesel
  • Witten
  • Xanten
Filter schließen

WAS BRAUCHE ICH ALS KÜNSTLER?

KÜNSTLERFARBEN

Farben, die in der Kunst verwendet werden, sind meist von besonders hoher Qualität. Zu diesen sogenannten Künstlerfarben zählt man heute: Ölfarbe, Acrylfarbe, Tempera, Aquarellfarbe oder Tinte bzw. Tusche.

Ölfarbe

Ölfarbe setzt viel Erfahrung im Umgang mit Farben voraus. Die Verarbeitung ist aufwändig und es kann mehrere Tage dauern, bis die Farben auf der Leinwand trocken sind. Für Künstler wird Ölfarbe oft in kleinen Tuben geliefert. Diese Farben sind ungefähr so zäh wie Zahncreme und lassen sich mit Malmitteln verdünnen damit sie besser verarbeitet werden können.

Ölfarben liefern besondere Farbeindrücke. Sie besitzen eine hohe Lichtechtheit, Deckkraft und sind sehr beständig. Das kann man heute ganz toll bei alten Gemälden beobachten - sie haben immer noch eine faszinierende Ausstrahlung, obwohl sie schon viele Jahrhunderte alt sind.

Ölfarbe

Acrylfarbe

Die Acrylfarbe wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfunden. Bekannte Popart-Künstler haben sie in den 1950er Jahren populär gemacht.

Acrylfarben bieten eine Reihe von Vorteilen. Wenn sie unverdünnt verarbeitet werden, können sie, je nachdem wie dick sie aufgetragen werden, schon nach wenigen Minuten trocken und übermalbar sein. Sie besitzen eine schöne Leuchtkraft und sie halten so gut wie auf allen Untergründen (z. B. Leinwand, Holz, Papier). Aber das Wichtigste: Sie riechen lange nicht so streng und anhaltend wie Ölfarben.

Acrylfarbe

Tempera

Tempera (lateinisch temperier = mischen) ist eine Malfarbe, die aus Pigmenten und einer Emulsion gebunden wird. Echte Temperafarben verderben in der Regel sehr schnell. Deshalb werden sie meist vom Künstler selbst hergestellt.

Vorteile der Temperamalerei sind die Alterungsbeständigkeit und die langsame Trocknung. Risse, die bei Ölfarben auftreten können, sind bei Temperamalerei selten. Die Temperamalerei ist jedoch schwieriger als Ölmalerei, denn sie verlangt vom Künstler ein großes, technisches Wissen und malerische Erfahrung.

Tempera

Aquarellfarben

Aquarellfarben (lateinisch Aqua = Wasser) gehören zur Gruppe der Wasserfarben, da sie beim Malen zuvor mit Wasser angerührt werden müssen. Sie wird oft sehr dünn aufgetragen und ist deshalb nicht deckend. Im Gegensatz zu den Produkten, die Kinder zum Malen verwenden, zeichnen sich die höherwertigen Aquarellfarben durch intensivere Farben aus. Dieses liegt unter anderem daran, dass weit mehr Farbpigmente enthalten sind als in gewöhnlichen Wasserfarben.

Versucht mal, mit Wasserfarben mit großflächigen Pinselstrichen größere Flächen auszumalen, ihr werdet schnell feststellen, dass die Farbqualität schon nach wenigen Strichen extrem abnimmt.

Aquarellfarben

Tinte

Der Begriff Tinte kommt vom lateinischen tincta = gefärbt. Ihr kennt Tinte sicherlich von euren Füllern, die mit Tintenpatronen bestückt sind. Eine besondere Form der Tinte ist die Tusche. Sie hat eine besonders kräftige Farbe und wurde schon früh in Japan und China für Zeichnungen und künstlerische Werke genutzt. Hier entstanden auch die ersten Formen der Kalligrafie, der künstlerischen Gestaltung von Schriftzeichen.

Tinte