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Terminal

Bochum

Eckdaten

Entstehung: 1977
Künstler: Richard Serra
Standort: Bochum

Beschreibung

Die Stahlplastik »Terminal« schuf Richard Serra im öffentlichen Auftrag für die Stadt Bochum. Serras künstlerisches Anliegen besteht darin, Irritationen im öffentlichen Raum zu erzeugen. Der Betrachter trifft unerwartet auf Kunst, gleichsam als Hindernis.

Durch die gezielte Platzauswahl der Plastik entsteht zwangsläufig eine Beziehung zum Betrachter. Für die 12,3 Meter hohe Skulptur wählte Serra vier trapezförmige Stahlplatten aus, die in ihrer Anordnung wenig kompakt, fast leicht wirken. Damit widerspricht der Künstler der allgemeinen Erwartung von Stahl und Schwere. Die Plastik erschließt sich erst allmählich dem Betrachter. Der Durchgang will erst gefunden werden. Der Eindruck verstärkt die Leichtigkeit der Konstruktion einschließlich der Gefahr, diese könne scheinbar jeden Moment zusammenbrechen. Aus der Ferne betrachtet verändert sich die Skulptur. Im verkehrsreichen Umfeld des Bochumer Hauptbahnhofes werden Geschwindigkeit und Zeit anders wahrgenommen. Serras »Terminal« wirkt hier wie ein Ruhepol.

Der Künstler Serra gehört derzeit zu den bedeutendsten Bildhauern der Welt. Seine Werke befinden sich häufig im öffentlichen Raum. Serra interessiert die Schönheit industrieller Materialien und deren Fertigung wie Stahl. Die Skulptur steht nicht für sich allein, die Begegnung mit dem Betrachter denkt der Künstler immer mit.

Terminal