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WILHELM LEHMBRUCK

Der Künstler

Wilhelm Lehmbruck (*1881 / † in Berlin)  war ein deutscher Bildhauer, der durch seinen expressionistischen Stil die Skulptur des 20. Jahrhunderts nachhaltig prägte.

Geboren 1881 bei Duisburg, absolvierte er an der Kunstakademie in Düsseldorf ein Studium zum Bildhauer. Der Unterricht war klassisch geprägt. Die internationale Kunstausstellung 1904 in Düsseldorf eröffnete Lehmbruck neue künstlerische Möglichkeiten. Zum ersten Mal lernte er Gegenwartskunst kennen und schätzen. Auguste Rodin und später Aristide Maillol beeinflussten sein Werk.

Eine Italienreise 1905, die er über erste Verkäufe finanzierte, war für sein künstlerisches Werk besonders wichtig. Schon während seiner Ausbildung gelang es Lehmbruck, Kontakte zu Sammlern wie Karl Ernst Osthaus aufzubauen und sich an Ausstellungen zu beteiligen. 1907 ließ er sich als freier Bildhauer nieder und zog 1910 mit seiner Familie nach Paris. Hier entstanden auch seine berühmten Werke »Die Kniende« und »Der Gestürzte«.

Er nahm an vielen zeitgenössischen Ausstellungen teil und erlangte größere Bekanntheit. 1913 zeigte er als einziger deutscher Bildhauer Werke in New York. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 ging Lehmbruck zunächst nach Berlin, 1916 nach Zürich. In dieser Zeit nahmen seine Depressionen zu. Gleichzeitig stellte er weiter erfolgreich aus. Am 25. März 1919 entschied sich Wilhelm Lehmbruck für den Freitod. Seine Skulpturen, für die Lehmbruck weltweit Anerkennung fand, stehen am Übergang zur Moderne des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Museen im Ruhrgebiet besitzen seine Werke. Das nach ihm benannte Museum in Duisburg bewahrt den größten Teil seines Werkes  und  den Nachlass.

Autorin: Britta Bley

 

Link

www.lehmbruckmuseum.de

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