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OTTO PANKOK

Der Künstler

Otto Pankok (*1893 / † 1966 in Wesel) war ein Maler, Grafiker und Bildhauer, der zu den bedeutendsten Vertretern des expressiven Realismus zählt. In seinen Werken stellte er vor allem Menschen, Tiere und Landschaften dar. Vincent van Gogh war sein großes Vorbild. Beeinflusst vom Expressionismus waren ihm jedoch die Inhalte wichtiger als die Form.

1893 in Mülheim an der Ruhr geboren, studierte er nach dem Abitur an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1913 brach er sein Studium ab und bildete sich durch selbständige künstlerische Arbeit weiter. Im Ersten Weltkrieg wurde er durch eine Grabenexplosion verschüttet, so dass er die folgenden drei Jahre in unterschiedlichen Lazaretten verbringen musste.

Nach dem Krieg schloss er sich jungen Künstlergruppen in Düsseldorf an, mit denen er gemeinsam ausstellte. Zu seinen Freunden gehörten Otto Dix und Gert Wollheim. Reisen durch Europa, die Niederlande und später vor allem durch Frankreich inspirierten Pankok. So fand er seinen eigenen Stil. Pankok interessierten besonders Menschen am Rande der Gesellschaft, was sein druckgrafisches Werk verdeutlicht. Befreundete Sinti standen ihm häufig Modell.

Die expressionistische Ausdrucksweise wie die der Brückekünstler war ihm eher fremd. Dennoch wurden seine Werke von den Nationalsozialisten 1937 bei der Münchener Ausstellung »Entartete Kunst« gezeigt. Pankok zog sich während der Zeit des Nationalsozialismus ins Münsterland zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete er bis 1958 als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie und wohnte nach seinem Ruhestand in Drevenack am Niederrhein.

Autorin: Britta Bley

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