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Museen

Kunstmuseum Bochum

Bochum

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BESCHREIBUNG/KURZPORTRÄT

Das Kunstmuseum Bochum war 1960 eines der frühesten Museen für Gegenwartskunst in Deutschland. Neben aktuellen internationalen Künstlern sind in der Sammlung die wichtigsten europäischen Positionen nach 1945 vertreten, sowie bedeutende Werke der osteuropäischen Kunst des 20. Jahrhunderts.
Die Sammel- und Ausstellungspolitik der Stadt Bochum begann 1960, als die damalige „Städtische Kunstgalerie für Kunst nach 1945“ in die historische Villa Markhoff an der Kortumstraße einzog. Bereits nach kurzer Zeit war die Sammlung stark angewachsen, weshalb man sich entschloss, neben einer Umbenennung – „Kunstmuseum Bochum“ – auch einen Erweiterungsbau vorzunehmen. 1983 wurde der moderne Anbau des dänischen Architektenduos Bo und Wohlert eingeweiht. Der neue Baukörper orientiert sich an dem nahe gelegenen Stadtpark und setzt sich mit den Begriffen von „Innen“ und „Außen“ auseinander. Seit 2010 wird das Gebäude mit Einbruch der Dunkelheit von einer eindrucksvollen Lichtinstallation von François Morellet überstrahlt.
Die programmatische Ausrichtung auf Kunst nach 1945 entsprach dem verbreiteten Interesse, nach dem Krieg neue künstlerische Orientierungspunkte zu suchen und die Gegenwartskunst zu stärken. In Bochum wurde zeitgenössische, europäische Kunst gleichsam ausgestellt und angekauft. Vor allem durch die engen persönlichen Verbindungen des Museums zum Bochumer Sammler Helmut Klinker gelangten bedeutsame Werke seiner Sammlung in den Besitz des Hauses. In den Zeiten des „Eisernen Vorhangs“ fokussierte sich die Sammlungstätigkeit vor allem auf ost- und mitteleuropäische Kunst, weshalb heute wichtige konstruktivistische und suprematistische Positionen ebenso vertreten sind wie konkrete Tendenzen, Bauhaus oder Prager Kubismus sowie realistische und surrealistische Strömungen.
Entsprechend der veränderten politischen Situation in Ost- und Mitteleuropa wurden die ehemaligen Ausstellungs- und Sammlungsschwerpunkte relativiert. Weiterhin beobachtet man dortige Tendenzen junger Kunst, aber man fügt sie in den globalen Blick auf die Kunst. Neben den Hauptströmungen der Weltkunst gilt das Interesse aber auch Ländern und Kulturkreisen, die innerhalb der internationalen Kunstszene eher unterrepräsentiert sind, wie zum Beispiel Südafrika, Israel, Lateinamerika oder Japan.

WICHTIGE AUSSTELLUNGEN/KÜNSTLER

Neben den sammlungsbezogenen, monographischen oder gattungsorientierten Ausstellungen zeitgenössischer Kunst gehört es zur Tradition des Hauses, die interdisziplinäre und Kontext schaffende Kunstbetrachtung zu fördern. So befassen sich einige Projekte immer wieder mit der Wechselwirkung zwischen der bildenden Kunst, den Nachbarkünsten, der Religion, der Geschichte oder den Wissenschaften. Hierfür stehen exemplarisch Ausstellungen wie „Buddhas Spur – Zeitgenössische Kunst aus Asien“, „Das Recht des Bildes - Jüdische Perspektiven in der modernen Kunst“ oder „Sparsha – Berührung der Sinne. Ritual und zeitgenössische Kunst aus Indien“.
In der Sammlung befinden sich unter anderem herausragende Solitäre und Werkgruppen von:
Francis Bacon, K.O. Götz, Otto Gutfreud, Allan Kaprow, Ludwig Ernst Kirchner, František Kupka, Kasimir Malewitsch, Gerhard Richter, Emil Schumacher, Richard  Serra, Frank Stella, Josef Sudek. Leider verfügt das Kunstmuseum über keine Dauerausstellung, daher werden Teile der Sammlung immer wieder in kleineren, thematischen Ausstellungen gezeigt.

KONTAKTDATEN

Tel.: +49 (0)234-910 42 30
Fax: +49 (0)234-910 42 10
E-Mail: museum@bochum.de

ANSPRECHPARTNER FÜR DIE KUNSTSAMMLUNG

Dr. Hans Günter Golinski

BILDNACHWEIS

Kunstmuseum Bochum mit »Skyline« von François Morellet
© VG Bild-Kunst, Bonn 2014, Foto: Presseamt Bochum

ADRESSE

Kortumstraße 147

44777 Bochum

ÖFFNUNGSZEITEN

Di-So 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Mi 10:00 Uhr - 20:00 Uhr
Jeden ersten Mittwoch im Monat freier Eintritt!

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