gefördert durch RAG Stiftung
Städtefilter:
  • Alle Städte
  • Alpen
  • Außerhalb vom Ruhrgebiet
  • Bergkamen
  • Bochum
  • Bottrop
  • Bönen
  • Castrop-Rauxel
  • Dinslaken
  • Dorsten
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Fröndenberg
  • Gelsenkirchen
  • Gevelsberg
  • Gladbeck
  • Hagen
  • Hamm
  • Hamminkeln
  • Hattingen
  • Herdecke
  • Herne
  • Herten
  • Holzwickede
  • Hünxe
  • Kamen
  • Lünen
  • Marl
  • Moers
  • Mülheim an der Ruhr
  • Neukirchen-Vluyn
  • Oberhausen
  • Recklinghausen
  • Ruhrgebiet
  • Schwelm
  • Schwerte
  • Selm
  • Unna
  • Waltrop
  • Werne
  • Wesel
  • Witten
  • Xanten
Filter schließen
Kunst im Unternehmen

E.ON SE

Essen

Ein Kunstwerk in der Eingangshalle der EON in Essen.

BESCHREIBUNG/KURZPORTRÄT

E.ON Art Collection
Dass Kunst nicht nur zur Unternehmenskultur sondern vor allem zum Alltag von E.ON gehört, sieht man nirgendwo so deutlich wie in den Räumlichkeiten des größten deutschen Energieversorgers. Die Begegnung mit Kunst beginnt in der Eingangshalle, sie setzt sich in den offenen Bereichen des Hauses fort – bis in die Besprechungsräume und die einzelnen Büros. Nicht alle Unternehmensgebäude sind großzügig mit Kunst ausgestattet, aber die zentralen Sitze des Konzerns in Düsseldorf und Essen sind es.
E.ON handelt nicht mit Kunst, E.ON spekuliert nicht mit Kunst. Doch E.ON hat über Jahrzehnte immer wieder Werke angekauft, teilweise junge und teilweise etablierte Positionen. Der heutige Bestand setzt sich zum einen aus den Kunstbeständen der Vorgängergesellschaften VEBA, VIAG, PreussenElektra, Bayernwerk und Ruhrgas zusammen, zum anderen aber auch aus den Ankäufen der E.ON-Konzernverwaltung. Neben ausgewählten Positionen der klassischen Moderne mit Arbeiten von Ernst, Klee, Grosz oder Feininger, liegt der eigentliche Schwerpunkt der Sammlung E.ON auf den Künstlern der deutschen Nachkriegs- und Gegenwartskunst. Herausragende Werke von den Hauptprotagonisten des Informel und der ZERO-Gruppe bilden hier ebenso einen inhaltlichen und ästhetischen Schwerpunkt wie beispielsweise Rupprecht Geiger oder Fritz Winter, die mit Ihrer Gruppe Zen49 die abstrakte Malerei in Deutschland prägten. Sie werden ergänzt von Arbeiten international anerkannter Meister wie Gerhard Richter, Georg Baselitz oder Ellsworth Kelly, einem Protagonisten der amerikanischen „Hard Edge“-Bewegung.
Durch die Aktivitäten der E.ON und ihrer Vorgängergesellschaften ist eine vielschichtige Sammlung mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten auf natürliche Weise gewachsen – eine Sammlung, die dabei immer auch die Zeit und ihre Moden spiegelt. Eine Sammlung ist zwar immer ein Abbild der Vergangenheit, doch bei E.ON blickt man jetzt vor allem in die Zukunft. Die augenblicklichen Umstrukturierungen im Konzern werden erneut die Frage aufwerfen, wie die zeitgemäße Sammlungstätigkeit eines Unternehmens aussehen kann.
Bei allen Überlegungen rund um das Kunstengagement von E.ON sind die Mitarbeiter die wichtigste Zielgruppe. Es gilt die Herausforderung, ihr Interesse für die Kunst zu wecken, sie zum Dialog zu führen und über das Kunstengagement ihre Identifikation mit dem Unternehmen positiv zu beeinflussen. Wenn ein Kunstwerk es schafft, einen Dialog anzustoßen, dann ist dies ein erster Schritt. Und viel ist erreicht, wenn bei unseren Mitarbeitern die Aufmerksamkeit geweckt ist und sie es gut finden, was ihr Arbeitgeber tut, um das berufliche Umfeld interessanter und schöner zu gestalten.
Am E.ON-Platz in Düsseldorf veranstaltet E.ON regelmäßig Ausstellungen mit der Möglichkeit, die gezeigten Arbeiten zu kaufen. Im November 2015 wird das 20 jährige Jubiläum der privaten Obdachlosenhilfsorganisation fiftyfifty mit einer Benefizausstellung in den E.ON-Räumlichkeiten in Düsseldorf gefeiert.
Als Sponsor engagiert sich E.ON im Jahr 2015 für eine Ausstellung mit Werken des bedeutenden spanischen Barockmalers Francisco de Zurbarán im Düsseldorfer Museum Kunstpalast – die erste Einzelausstellung Zurbaráns in Deutschland.

HIGHLIGHTS DER SAMMLUNG

Ellsworth Kelly, Paname, 1957, Öl auf Leinwand, 197 x 152,5 cm

Günther Uecker, Nagelspirale, 1960, Nesselbespannte Hartfaserplatte, benagelt, 100 x 200 cm

Bernard Schultze, Ein glänzendes Abenteuer, 1991, Öl auf Leinwand, 140 x 200 cm

Tony Cragg, Boy, 1996

Andreas Gursky, Hong Kong Börse II, 2000, Farbfotografie, 200 x 315 cm

GRÖßE DER SAMMLUNG

Ca. 2.000 Arbeiten

AUSRICHTUNG

Klassische Moderne, Deutsche Nachkriegs- und Gegenwartskunst, Informel, ZERO, Abstrakter Expressionismus, Contemporary Art

Ausgewählte Arbeiten sind im Rahmen von Führungen beispielsweise in den Düsseldorfer und Essener Räumlichkeiten zu besichtigen. 

KONTAKTDATEN

Telefon:  +49 211 4579-0

ANSPRECHPARTNER FÜR DIE KUNSTSAMMLUNG

Dorothee Gräfin von Posadowsky-Wehner, Head of Arts and Culture E.ON SE
E-Mail: dorothee.vonposadowsky@eon.com
Telefon: + 49 (0)211 4579335

LITERATUR

Global Corporate Collections, Deutsche Standards Editionen, 2015 Vertrieb, DAAB MEDIA, 2015
Corporate Collections, Deutsche Standards Editionen GmbH, 2012, Vertrieb DAAB Media GmbH, Köln
A CELEBRATION OF CORPORATE ART PROGRAMMES WORLDWIDE, Peter Harris & Shirley Reiff Howarth, 2014; published by Wapping Arts Trust
E.ON Art Collection, E.ON SE, 2003
Art @ E.ON Essen, E.ON SE, 2014

BILDNACHWEIS

Ellsworth Kelly, Paname, 1957, Öl auf Leinwand, 197 x 152,5 cm, © VG BILD-Kunst, Bonn 2015, Foto: E.ON SE, E.ON Arts & Culture.
Günther Uecker, Nagelspirale, 1960, Nesselbespannte Hartfaserplatte, benagelt, 100 x 200 cm, © VG BILD-Kunst, Bonn 2015, Foto: E.ON SE, E.ON Arts & Culture.
Bernard Schultze, Ein glänzendes Abenteuer, 1991, Öl auf Leinwand, 140 x 200 cm, © VG BILD-Kunst, Bonn 2015, Foto: E.ON SE, E.ON Arts & Culture.
Tony Cragg, Boy, 1996, hochfester Kunststoff (Aramid), 140 x 630 x 150 cm, © VG BILD-Kunst, Bonn 2015, Foto: E.ON SE, E.ON Arts & Culture.
Andreas Gursky, Hong Kong Börse II, 2000, Farbfotografie, 200 x 315 cm, © VG BILD-Kunst, Bonn 2015, Foto: E.ON SE, E.ON Arts & Culture.

ADRESSE

Brüsseler Platz 1

45131 Essen

ÖFFNUNGSZEITEN

Ausgewählte Arbeiten sind im Rahmen von Führungen beispielsweise in den Düsseldorfer und Essener Räumlichkeiten zu besichtigen. 

Ein Kunstwerk in der Eingangshalle der EON in Essen.