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2010

"RUHR 2010"

Ruhrgebiet

Essen und das Ruhrgebiet sind die Kulturhauptstadt Europas. Die 53 Städte des Ruhrgebiets zeigen ihre kulturellen Möglichkeiten. Aufbruch zur Metropole Ruhr durch ein Jahr gemeinsamer Anstrengung: „Kultur und Kreativität als Branche der Zukunft“. Zusammenfassung aller Projekte und Resümee des Jahres in: „RUHR.2010 – Die unmögliche Kulturhauptstadt. Chronik einer Metropole im Werden“, Essen 2011. Innerhalb des Kulturhauptstadtjahres wurden verschiedene Großprojekte der Bildenden Kunst durchgeführt. So z.B.: 1.) „Emscherkunst. 2010 – Eine Insel für die Kunst“, kuratiert von Florian Matzner. 2.) „Das Ruhr-Atoll. Kunst, Wissenschaft, Energie. Ein Archipel der Künste und Wissenschaften auf dem Baldeneysee“, kuratiert von Norbert Bauer 3.) „B1 / A 40 – Die Schönheit der großen Straße“ organisiert von MAP Markus Ambach Projekte. Eine auf den Gedanken der B 1-Gruppe von 1969 aufbauende, in den folgenden Jahren nach 2010 durch die Organisation ‚Urbane Künste Ruhr‘ fortgesetzte Kunstinitiative.

Ruhr 2010 © Frank Vinken / Stiftung Zollverein
2010

Zusammenschluss der 20 Ruhrgebietsmuseen

Ruhrgebiet

für moderne und zeitgenössische Kunst zur kooperativen Vereinigung. Herausgabe eines gemeinsamen Kataloges unter dem Titel „Ruhr Kunst Museen – Die Sammlung“. Der Zusammenschluss soll zu einer langfristigen Kooperation in Ausstellungsprojekten, Werbung und weiteren gemeinsamen Aktionen führen und die Nachhaltigkeit des Kulturhauptstadtjahres unter Beweis stellen.

2010

Umzug des Museums am Ostwall

Dortmund

in das Dortmunder U unter dem neuen Namen „Museum Ostwall im Dortmunder U“. Das alte Brauhaus der Dortmunder Union Brauerei (errichtet 1926/27) wurde zu einem Zentrum für Kunst, Forschung, kulturelle Bildung und Kreativität umgebaut und in die 4. und 5. Etage zog das Museum ein (6. Etage: Raum für Wechselausstellungen) und präsentiert seitdem seine Sammlung unter dem Slogan „Das Museum als Kraftwerk“ (Alexander Dorner). Außerdem beherbergt das ‚Dortmunder U‘ seit diesem Zeitpunkt weitere Institutionen von Kunst, Wissenschaft, Bildung Forschung und Kreativität: so den Hartware MedienKunstVerein, die U2_Kulturelle Bildung, das european centre for creative economy (ecce), den Verein Kino im U e.V.

2010

Umzug Deutsches Plakat Museum

Essen

Umzug des Deutschen Plakat Museums ins erweiterte Folkwang Museum.

2010

Masterplan Kulturmetropole Ruhr

Ruhrgebiet

Nach intensiven interkommunalen Diskussionen mit ca. 160 Vertretern der regionalen Kulturszene, Kulturpolitikern und nach zahlreichen Diskussionen und Workshops wurde  vom Regionalverband Ruhr (RVR) der „Masterplan Kulturmetropole Ruhr 2010 – 2020“ verabschiedet. Er soll die grundsätzliche Ausrichtung der Kulturentwicklung im Ruhrgebiet nach dem Kulturhauptstadtjahr 2010 bis 2020 kanalisieren und festschreiben. Für die Bildende Kunst werden in ihm vier strategische Ziele formuliert:

1. „Lichtkunst wird zum metropolitanen Kompetenzfeld der Metropole Ruhr“

2. „Die Kunstmuseen der Metropole Ruhr entwickeln beispielhafte Kooperationen und attraktive Themenschwerpunkte“

3. „Die Metropole Ruhr kann sich als Ort für ‚Kunst, wie Sie sie noch nie erlebt haben‘ nachhaltig positionieren“

4. „Bildende Kunst in der Metropolregion Köln-Düsseldorf-Metropole Ruhr wird als aufgabenteiliges Kompetenzfeld organisiert“

(Zitate aus dem veröffentlichten Masterplan, S.107)

Mit ihrer großen China-Ausstellung (2015) und dem projektierten Vorhaben „Kunst und Kohle“ für 2018 sind die 20 Kunstmuseen der MR diesem Plan gefolgt. Außerdem wurde durch die Gründung der ‚Urbane Künste Ruhr‘ eine äußerst aktive Institution geschaffen, die außergewöhnliche künstlerische Projekte im öffentlichen Raum speziell für das Ruhrgebiet generiert. 

Nachtzeichen EsRichter/Noculak
2012

Ausstellung "best of ruhrgebiet - Top 20"

Essen

In der Galerie Frank Schlag in Essen wird im Februar / März die Ausstellung „best of ruhrgebiet – Top 20“ gezeigt, die großes Aufsehen erregt. Mit Selbstbewusstsein werden Werke der (subjektiv ausgewählten) besten 20 lebenden Künstler des Ruhrgebiets ausgestellt. 2013/14 wird am gleichen Ort die Fortsetzung der Präsentation „best of ruhrgebiet – top twenty, part two“ präsentiert mit zwanzig verstorbenen Ruhrgebiets-Künstlern, die seit 1950 hier gearbeitet haben.

Galerie Schlag Raumaufnahme Foto: Galerie Schlag & Cie
2012

Urbane Künste Ruhr

Gelsenkirchen Ruhrgebiet

Gründung von ‚Urbane Künste Ruhr‘ zur Fortführung und Weiterentwicklung der regional verankerten kulturellen Aktivitäten des Kulturhauptstadtjahrs 2010 und Ansiedlung in Gelsenkirchen: Gesellschafter: Land NRW und der Regionalverband Ruhr (RVR). „Urbane Künste Ruhr strebt ein neues Verständnis von Stadt mit Hilfe der Kunst und eine neue Form von Kunst unter dem Zeichen des Urbanen an.“ Ergebnisse sollen künstlerische Projekte sein, die über die Grenzen des Ruhrgebiets hinausweisen und Modellcharakter für andere Industrieregionen besitzen.

2013

"Emscherkunst.2013"

Ruhrgebiet

Fortsetzung des 2010 begonnenen Ausstellungsprojektes, bei dem der Landschaftsraum entlang der Emscher (von Gelsenkirchen bis Duisburg / Dinslaken) durch große Außenprojekte gestaltet wird: „Die dreißig entstandenen Arbeiten -…- zeugen von Strukturwandel der Region nach dem Niedergang des Bergbaus und der Stahlindustrie.“ (Katalog) Unter anderen waren in diesem Jahr beteiligte Künstler Ai Weiwei, Daniel Buren, „Ingess Idee“ (Hemmert, Lieber, Th. Schmidt, Zey) sowie die Kunstvereine des Ruhrgebiets mit einem eigenen Programm. Die Organisatoren sind die Emschergenossenschaft Essen, Urbane Künste Ruhr und der Regionalverband Ruhr. Die künstlerische Leitung hatte wieder wie beim ersten Mal Florian Matzner.

2014

Canale Grande

Ruhrgebiet

Mit der im Zusammenhang mit dem 100jährigen Jubiläum des Rhein-Herne-Kanals von Urbane Künste Ruhr und dem Netzwerk KunstVereineRuhr 2014 durchgeführten Aktion ‚Canale Grande‘ wurde das seit dem Kulturhauptstadtjahr 2010 geschlossene Netzwerk der Kunstvereine im Ruhrgebiet durch die Beschlüsse zu einem zukünftigen ‚Artist in Residence-Programm‘ als Ruhrresidenz nach verschiedenen gemeinsamen Aktionen in den vorausgehenden Jahren zu einem enger werdenden, gemeinsam handelnden Verbund zusammengeschlossen. Nach den Museen haben nunmehr auch die ca. 20 Kunstvereine und Kunsthäuser in dem Ruhrresidenz-Programm ein gemeinsames Bindeglied gefunden, das deren Aktivitäten noch mehr verzahnt. Dieses wachsende „Alleinstellungsmerkmal“ der KunstVereineRuhr wird ein „gemeinschaftliches Auftreten der Institutionen“ und deren Wahrnehmung entscheidend stärken.

2014

Zehn Museen zeigen die Ausstellung ‚Ruhr Kunst Szene‘ im

Ruhrgebiet

Zehn Museen der Ruhrkunstmuseen (Kunstmuseum Bochum, Museum DKM Duisburg, Kunstmuseum Gelsenkirchen, Flottmann-Hallen Herne & Emschertal-Museum Herne, Skulpturenmuseum Glaskasten Marl, Kunstmuseum Mülheim a.d.R., Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Kunsthalle Recklinghausen, Märkisches Museum Witten) eröffnen am 5./6. September eine Ausstellung, die insgesamt mit 50 Künstlern einen Überblick über die zeitgenössische Kunst im Ruhrgebiet geben soll. „Dieser gemeinsame Auftritt,“ so schreiben die Organisatoren in dem Vorwort des Beiheftes, „soll den Blick schärfen für die außerordentliche Vielfalt künstlerischer Auseinandersetzungen, die sich auf das Ruhrgebiet, seine künstlerische Tradition und Identität beziehen: Malerei, Fotografie, Neue Medien, Installation und Performance sind wichtige Elemente der Kultur in der Metropole Ruhr.“

2015

Eröffnung des ‚Museum unter Tage‘ in der ‚Situation Kunst

Bochum-Weitmar

Am 13. November 2015 wurde der letzte Bauabschnitt der ‚Situation Kunst‘ in Bochum-Weitmar (gegründet 1988) mit dem außergewöhnlichen ‚Museum unter Tage‘ (‚MuT‘) eröffnet. Adäquat für das Ruhrgebiet sind die Räume mit 1 500 m² Gesamtfläche von den Bochumer Architekten Thomas Vervoorts und Andreas Schindler 5,5 m „unter Tage“ gelegt worden. Das zu den Kunstsammlungen der Ruhr-Universität gehörige Museum erhielt diese Erweiterung durch die erneute Initiative und Spende des mit Max Imdahl (1925-1988) befreundeten Mäzens der ‚Situation Kunst‘, Alexander von Berswordt-Wallrabe (geb. 1944) und dessen Frau Silke. Die Räume werden zu 2/3 von der ständigen Sammlung und Ausstellung „Weltsichten“ eingenommen, eine ca. 350 Werke umfassende Kollektion von Landschaftskunst bester Qualität, die der Sammlung der Universität ebenfalls als Schenkung durch die schon genannten Spender übereignet wurde. Der Rest der Ausstellungsfläche ist für Wechselausstellungen reserviert. Ein gekonntes künstlerisches Ensemble hat der Bildhauer und Architekt Erich Reusch (geb. 1925) als Spiegel des Museums unter Tage an der Oberfläche geschaffen: Ein der unteren Raumfläche entsprechendes Basalt-Split-Feld wird durch fünf asymmetrisch auf ihm verteilte Säulen und weitere architektonische Details gegliedert.

Eröffnung des ‚Museum unter Tage‘ in der ‚Situation Kunst
2015

„CHINA 8“ im Ruhrgebiet

Essen

„China 8: Ein Kunstmarathon an Rhein und Ruhr“ betitelte die renommierte Kunstzeitschrift ‚WELTKUNST‘ die umfassendste und größte Präsentation chinesischer zeitgenössischer Kunst außerhalb Chinas, die vom 15 Mai bis zum 13. September 2015 zu sehen war. Es ist der erheblichen gemeinsamen Anstrengung der Ruhrgebiets-Museen zu verdanken, dass das Mammutprojekt (mehr als 500 Werke waren zu sehen) gestemmt wurde: Acht Ruhrgebietsmuseen aus Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Hagen, Marl, Mülheim an der Ruhr und Recklinghausen, sowie das NRW-Forum in Düsseldorf zeigten jeweils zu bestimmten Gattungen oder Themen umfangreiche Teile der Gesamtschau. Der Katalog wurde auf diese Weise zu einem Standartwerk chinesischer Kunst der heutigen Zeit. Diese Ausstellung ist bestes Beispiel dafür, was eine gemeinsame Anstrengung der Ruhrgebiets-Museen zustande bringen kann.

China 8
2016

Museum Jerke

Recklinghausen

Am 29. April wurde das direkt neben dem Ikonen-Museum in Recklinghausen neu erbaute und privat finanzierte ‚Museum Jerke‘ der Öffentlichkeit übergeben. In dem grau gehaltenen, architektonisch hervortretenden Gebäude hat der Bauherr und Namensgeber Dr. Werner Jerke seiner umfangreichen Sammlung polnischer moderner Kunst eine Heimstatt gegeben und dem Ruhrgebiet einen weiteren spezialisierten Ort der Kunst beschert. Auf zwei Etagen mit ca. 400 m² sind die ca. 600 Kunstwerke der ‚Jerke Art Foundation‘ zu sehen, die sowohl Arbeiten der polnischen Avantgarde der 1920er Jahre (Wladyslaw Strzeminski, Katarzyna Kobro u.a.), wie solche der jüngeren Kunst Polens enthält. Weiterhin werden auch Wechselausstellungen durchgeführt.

Werner Jerke kam 1981 nach Bonn, um Medizin zu studieren, und er begann damals polnische Kunst zu sammeln. „Kunstwerke gehören niemals einem allein,“ äußert sich der Sammler, „sie werden vom Besitzer lediglich auf Zeit gepachtet… Das Entscheidende ist aber, dass sie der gesamten Gesellschaft gehören.“

Museum Jerke